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Gemischte Gefühle am Wochenende

Am vergangenen Samstag war ich beim Landesligafinale des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes in Schluchsee an der Startlinie. Da ich an gleicher Stelle im letzten Jahr gewinnen konnte, wollte ich versuchen so lange wie möglich eine gute Figur dort abzugeben. Nachdem ich jedoch eine Woche zusammen mit Olympiasieger Jan Frodeno trainiert habe, rechnete ich aber mit einem schweren Rennen bzw. schweren Beinen. Aber was mich am Schluchsee erwartete habe ich auch noch nicht erlebt. Die Außentemperaturen waren mit 12°C und Dauerregen alles andere als gemütlich. So entschied ich mich mit Klimashirt, Windweste und Armlingen zu fahren, aber wirklich genützt hat es nichts. Ich habe die ganze Zeit gefroren und bin nie auch nur annähernd auf "Betriebstemperatur" gekommen, außerdem hatte eher damit zu tun einigermaßen Bremsen und Schalten zu können. Somit bin ich auch beispielsweise rund 5min langsamer Radgefahren als im letzten Jahr. Letztlich ist ein etwas enttäuschender 14. Platz herausgekommen. Mit dem Team haben wir dennoch den 2. Platz in der Tagewertung belegt sowie in der Endabrechnung den 1. Platz.

In der Bundesliga konnte das Team in Offenburg den Tagessieg beim letzten Bundesligaevent holen, doch es hat leider "nur" zum Bronzerang in der DM-Wertung der Mannschaften gereicht. Herzlichen Glückwunsch an den Sieger der Gesamtwertung Buschhütten sowie das zweitplatzierte Team aus Witten.

 

mfg christian

 
Sieg am Fuße des Kyffhäusers

Bei Kaiserwetter konnte ich gestern einen souveränen Sieg inklusive Streckenrekord für mich verbuchen. Das Schwimmen gestaltete sich etwas anstrengender als Gedacht, da der Stausee in Kelbra durch den Wind etwas Wellengang hatte. Mir kamen diese Bedingungen aber sehr entgegen und so konnte ich das Wasser schon mit Vorsprung auf den späteren Zweitplatzierten Per Bittner verlassen. Diesen Vorsprung konnte ich auf der mit rund 600hm anspruchsvollen Radstrecke auf ca. 5min vergrößern. In der zweiten Radrunde ging es über den bekannten Kyffhäuser. Beim Laufen konnte ich dann beruhigt meinen Vorsprung verwalten und blieb letztlich noch deutlich unter der 2std Marke.

Am Rande zu erwähnen wäre noch, dass es bei diesem liebevoll organisierten Wettkampf im Ziel und auf der Strecke eine viel bessere Versorgung gab als Anfang Juni in Ferropolis . . .

 

mfg christian

 

 
Alle guten Dinge . . .

. . . sind nicht immer drei. Am vergangenen Samstag stand wieder einmal der Wettkampf am Schliersee auf dem Plan, welcher gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft ausgetragen wurde. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren sehr gute Ergebnisse erreichen konnte, sollte dieses Jahr das Glück nicht auf meiner Seite sein.

Das Schwimmen im 17°C kühlen Schliersee verlief sehr gut und so konnte ich ohne Probleme in der ersten Radgruppe auf das Rad steigen. Glücklicherweise waren die Straßen zum großen Teil wieder abgetrocknet, da es zuvor 12 Stunden ununterbrochen geregnet hatte. Die Lufttemperaturen lagen ebenfalls bei kühlen 12°C, weshalb ein Großteil der Sportler entweder mit Windwesten oder zusätzlich Trikots fuhren um sich vor dem Fahrtwind zu schützen. Den ersten steilen Anstieg konnte ich noch ohne Probleme fahren und die Beine fühlten sich gut an, aber kurz vor der Einfahrt zur zweiten von drei Steilen Rampen , ca. bei Kilometer 10, sprang mir die Kette runter. So musste ich anhalten um die Kette wieder auf das Kettenblatt zu fummeln. Durch  dieses Missgeschick musste ich meine Radgruppe und die nächsten beiden Gruppen fahren lassen. Ich brauchte ca. 15km um die nächste vor mir fahrende Gruppe zu erreichen. In dieser befanden sich unter anderem Faris Al-Sultan und Jan Raphael. Diese Aufholjagd hatte natürlich einiges an Kraft gekostet, dennoch konnte ich kurz hinter Faris auf die Laufstrecke wechseln. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der Teamwertung bereits fünfter Mann und wäre somit aus dieser Wertung gefallen. Da ich mit meiner Laufform längst noch nicht da bin wo ich wieder hin will, habe ich dennoch den Wettkampf beendet. Aussteigen war zwar möglich, aber wäre nicht akzeptabel gewesen. Letztlich belegte ich in der DM-Wertung den 33. Platz. Gewonnen hat Ivan Vasiliev vor Thomas Springer (1. Platz DM) und Richie Cunningham. Mit dem Team belegten wir in der Tageswertung nur den fünften Platz, da Jonathan Zipf letztlich wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert wurde. Dies hing jedoch mit einer Reihe unglücklicher Umstände zusammen.

Beim Ironman Austria werde ich nicht teilnehmen. Welche Wettkämpfe ich noch starten werde entscheide ich in den nächsten Tagen.

 

mfg christian

 
Platz 2 mit dem Team

Am gestrigen Samstag machte die Bundesliga in Witten Station. Am Morgen fand ein Einzel-Grand-Prix (300/9/2) als Staffel statt, am Abend traten dann die Mannschaften in einem Verfolgungswettkampf (300/12/3) gegeneinander an. Nachdem ich am morgen als fünfter Starter zusammen mit Claude Ecksteen (Witten) auf die Laufstrecke ging, musste ich ihn ziehen lassen und ich wurde mit 26sec Rückstand Zweiter für das Team (Einzel Platz 43). Gleichzeitig hatten wir noch ca. 15sec Vorsprung auf die Buschhüttener. Auf Grund der fehlenden Laufform sollte ich im Verfolgungsrennen am Abend auf dem Rad für das Team arbeiten. Leider konnten wir auf die Wittener nur geringfügig Zeit gut machen, aber verloren glücklicherweise auch keine Zeit auf unsere Verfolger. Somit liefen Steffen Justus, welcher das Rennen am Vormittag gewann, Jonathan Zipf, Christian Löhner und Martin Pejsar auf einen sicheren zweiten Platz. Einzige große Enttäuschung am Wochenende war das geringe Zuschauerinteresse, was aber vermutlich mit der Abgeschiedenheit der Wettkampflocation zu tun hatte.

Als Ausblick für das Rennen am Schliersee bleibt mir nur auf noch ein wenig Formverbesserung zu hoffen, wobei da eher der Wunsch Vater des Gedanken ist oder aber Schadensbegrenzung zu betreiben.

 

mfg christian

 
Platz 3 beim Saisonauftakt

Am letzten Samstag konnte ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich meinen Saisoneinstand geben und einen guten 3. Platz erkämpfen. Nach achtwöchiger Laufunterbrechung war mir jedoch von Anfang an klar, dass es spätestens beim abschließenden Halbmarathon schwer werden würde.

Der Schwimmauftakt verlief im nicht ganz 16°C kühlen Wasser nicht ganz nach Plan. Ich bin fälschlicherweise einen Umweg geschwommen, indem ich noch eine Boje umschwommen habe, die erst auf dem Rückweg relevant war. Zu meinem Glück schwammen mir die anderen Männer auch hinterher, sodass mir kein Nachteil entstand. Jedoch gab es keine Kajaks, welche dem führenden Schwimmer dem Weg hätten zeigen können. Dennoch konnte ich das Wasser als erster verlassen. Nach einem guten Wechsel fühlte ich mich auf dem Rad nicht 100%ig wohl, da die Beine nicht so konnten wie der Kopf wollte. So musste ich nach knapp 40km die Führung an den späteren Sieger Konstantin Bachor abgeben. Das Radfahren war mit ca. 2h10min solide, aber noch nicht befriedigend. Mit ca. 3min Rückstand nach zur Spitze und 5min Vorsprung auf Platz 3 und 4 war klar, dass es nun ein Kampf ums Podium wird. Insgeheim hatte ich die Hoffnung den Vorsprung trotz fehlender Laufform noch retten zu können, aber bei Kilometer 16 überholte mich Olaf Sabatschus, der den schnellsten Laufsplit des Tages hatte. Mit der Zeit von 1h24min für den Halbmarathon bin ich letztlich zufrieden, da der Trainingsausfall momentan nicht zu kompensieren war.

Nun hoffe ich weiter ohne Komplikationen trainieren zu können, auch wenn am Mittwoch doch ein (hoffentlich abschließender) Besuch in der Sportklinik Halle nötig ist. Positiv stimmt mich jedoch im Moment schmerzfrei zu sein und alleine diese Tatsache zählt.

Weitere Berichte unter 3athlon.de, tri-mag.de und mz-web.de

mfg christian

 
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